Datenschutzerklärung der App
Diese Datenschutzerklärung gilt für die emotely-App für iOS und Android (bei Google Play als „Reflect Therapy AI: emotely“ gelistet). Für die Website getemotely.com und ihre Warteliste gibt es eine eigene Datenschutzerklärung. Zuletzt aktualisiert am 2. Oktober 2026.
Wer verantwortlich ist
Peter Trost, Yalovastr. 5, 72108 Rottenburg am Neckar, Deutschland, hello@getemotely.com. Alleiniger Verantwortlicher für alles, was folgt; es gibt kein Unternehmen und keinen gemeinsam Verantwortlichen. Alle Angaben im Impressum.
Was die App erhebt, und warum
Deine E-Mail-Adresse
Zum Anmelden braucht es eine E-Mail-Adresse, auf einem von drei Wegen: Die App schickt dir einen sechsstelligen Code, den du eintippst (kein Passwort, kein Link), oder „Mit Google anmelden“ (iOS und Android) bzw. „Mit Apple anmelden“ (iPhone) bestätigt, wer du bist, und gibt deine Adresse weiter. Die Adresse und die Anmeldedaten liegen bei Supabase Auth auf Servern in Frankfurt, Deutschland (EU). Die App fragt nie nach einer Telefonnummer, einem Geburtsdatum, Kontakten, Fotos, deinem Standort oder einer Werbe-ID.
Google und Apple geben außerdem eine Kennung deines Kontos bei ihnen weiter; daran findet die nächste Anmeldung dasselbe Konto wieder. Google fügt den Namen und den Link zum Profilbild deines Google-Kontos hinzu, und Supabase speichert beides mit den Anmeldedaten; die App nutzt sie nicht. Einen Namen übernimmt sie weder von Google noch von Apple – sie fragt dich (siehe unten). Apple kann ebenfalls einen Namen weitergeben, aber die App fordert ihn nicht an. Mit Apples „E-Mail-Adresse verbergen“ erhalten wir eine Weiterleitungsadresse, die an deine Adresse weiterleitet. Eine Adresse, die zu einem Konto passt, das du schon hast, führt dich in dieses Konto; eine Weiterleitungsadresse passt nie, sie legt also ein neues an. Dein Google- oder Apple-Passwort sehen wir nie. Der Anbieter erfährt, dass du dich bei emotely angemeldet hast – als eigenständiger Verantwortlicher, nach seiner eigenen Datenschutzerklärung – und nichts über dein Tagebuch.
Mit den Anmeldedaten speichert Supabase Auth außerdem die Sprache, in der die App angezeigt wird (Englisch oder Deutsch), damit deine E-Mails mit dem Anmeldecode in dieser Sprache kommen.
Solange du angemeldet bist, trägt jede Anfrage an unseren eigenen Server dein Anmelde-Token, das deine Kontokennung und deine Adresse enthält. Es endet bei unserem Server und wird nie an das Gateway oder den Modellanbieter weitergegeben.
Rechtsgrundlage: der Vertrag über den Dienst, den du nutzen möchtest (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Die Adresse anzugeben ist keine gesetzliche Pflicht, aber ohne sie gibt es kein Konto und damit nichts, in das du Tagebuch schreiben könntest. Gespeichert, bis du das Konto löschst.
Dein Name
Die App fragt, wie sie dich nennen soll, normalerweise bevor du dich registrierst. Die Antwort ist freiwillig: Überspringst du, sucht sie einen Platzhalternamen aus und sagt dir das. Solange dein Konto noch nicht existiert, bleibt der Name auf deinem Handy; danach wandert er in dein Profil in derselben Supabase-Datenbank in Frankfurt, mit einem Vermerk, ob du ihn gewählt hast oder die App. Die App begrüßt dich damit, und emotely spricht dich damit an (siehe das Gespräch, unten). Ändern kannst du ihn jederzeit unter Profil, im Tab „Mehr“. Rechtsgrundlage: der personalisierte Dienst, den du nutzen möchtest (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Gespeichert, bis du das Konto löschst.
Deine Tagebucheinträge und Sessions
Eine Session ist ein geführtes Gespräch: emotely stellt eine Frage, du antwortest, und am Ende schreibt emotely den Eintrag. Neben deinem Profil werden drei Arten von Datensätzen für dich gespeichert:
- Sessions – das vollständige Transkript des Gesprächs, jede Frage und jede Antwort so, wie das Modell sie gesehen hat, dazu, wo du gerade stehst, welches Fragenset du gewählt hast, ob die Session abgeschlossen ist und welche App-Version sie geschrieben hat. So kann eine geschlossene oder abgestürzte App eine Session wieder aufnehmen.
- Einträge – der fertige Eintrag: die Zusammenfassung, die emotely geschrieben hat, deine Antworten und die Fragen, wie sie gestellt wurden.
- Einwilligungen – jedes Mal, wenn du eine Einwilligung erteilst oder widerrufst (in das Senden von Sessions an einen Modellanbieter und in die Nutzungsanalyse), wann, und welche Fassung des Wortlauts dir gezeigt wurde. Datensätze werden nur hinzugefügt, nie geändert. Der Wortlaut selbst wird nicht für jede Person kopiert; der Datensatz nennt seine Fassung.
All das liegt in einer Postgres-Datenbank bei Supabase in Frankfurt, Deutschland (EU), lesbar nur für dein Konto. Das erzwingt die Datenbank bei jeder Abfrage (Row-Level Security), nicht die App: Eine Abfrage nach den Zeilen eines anderen Menschen kommt leer zurück, egal wer sie schickt. Die Regeln stehen in den quelloffenen Datenbank-Migrationen, und eine Testsuite belegt sie bei jeder Änderung.
Das sind sensible Daten, und sie werden so behandelt. Ein Eintrag kann sagen, wie du dich gefühlt oder wie du geschlafen hast, was eine Diagnose oder ein Medikament mit dir macht, wie es zwischen dir und einem nahestehenden Menschen steht oder woran du glaubst. Einträge können daher Gesundheitsdaten und andere besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO enthalten. Rechtsgrundlage ist deine ausdrückliche Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO), neben dem Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Vor deiner ersten Session fragt die App nach dieser Einwilligung: Sie sagt, was gesendet wird, an wen und was es enthalten kann, und nichts wird gesendet, bevor du das Häkchen setzt und beginnst. Ablehnen ist eine echte Wahl – nichts wird gesendet, und deine bisherigen Einträge bleiben lesbar. Du kannst die Einwilligung jederzeit unter Mehr → Datenschutzeinstellungen widerrufen: ein Schalter, für den du nichts löschen musst und der nicht berührt, was vorher geschah. Der Widerruf ist so einfach wie die Erteilung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Weil emotely deinen Eintrag schreibt, kann keine neue Session beginnen, solange die Einwilligung widerrufen ist; schaltest du sie wieder ein, siehst du noch einmal den vollständigen Einwilligungsbildschirm.
Einträge werden gespeichert, bis du sie oder das Konto löschst. Sie laufen nicht automatisch ab: Ein Tagebuch, das still das letzte Jahr löscht, wäre kein Tagebuch.
Das Gespräch mit emotely
Das ist der Teil, der dein Handy verlässt. Jede Runde einer Session schickt dem emotely-Agenten – einem kleinen Server von uns – das bisherige Transkript, den Namen, mit dem die App dich anspricht (deinen oder den Platzhalter), die Sprache, auf die die App eingestellt ist (damit die Fragen und dein Eintrag in dieser Sprache kommen), die App-Version, dein Anmelde-Token und eine Signatur, die belegt, dass der Server dieses Transkript selbst erzeugt hat. Der Agent fügt die Anweisungen für emotely hinzu und übergibt das Gespräch über das Vercel AI Gateway an ein Sprachmodell; das Gateway reicht es an den Anbieter weiter, der das Modell gerade bereitstellt. Das Gateway und der Anbieter erhalten das Gespräch, die Anweisungen, den Namen, mit dem die App dich anspricht, und die Sprache der App – keine E-Mail-Adresse und kein Anmelde-Token. Die Antwort kommt auf demselben Weg zurück und wird zur nächsten Frage oder zu deinem Eintrag.
- Der Agent behält keine Kopie. Er hat keine Datenbank: Jede Anfrage trägt das ganze Transkript, wird beantwortet und vergessen, und nichts von dem Gesagten wird in ein Log geschrieben. Er schickt PostHog allerdings einen technischen Datensatz zu jeder Runde – wie lange sie gedauert hat, wie viele Tokens sie verbraucht hat, was sie gekostet hat, welche Fassung der Anweisungen lief –, wobei der Inhalt schon an der Quelle unterdrückt wird. Dieser Datensatz entsteht auf unserem Server, speichert nichts auf deinem Handy und gehört nicht zur Nutzungsanalyse, die du in der App wählst; so halten wir den Dienst am Laufen und seine Kosten im Griff (berechtigtes Interesse, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
- Wo er läuft. Der Agent läuft auf Vercels Servern in Frankfurt, Deutschland (EU), neben der Datenbank. Das Gateway und die Modellanbieter können außerhalb der EU sitzen; welcher Anbieter antwortet, und wo, hängt davon ab, wohin das Gateway in diesem Moment leitet. Diese Übermittlungen stützen sich auf die Standardvertragsklauseln der EU (Art. 46 DSGVO), bei den Anbietern außerdem auf die beiden Routing-Zusagen unten.
- Welches Modell. Derzeit openai/gpt-oss-120b, ein Modell mit offenen Gewichten, ausgewählt per Benchmark statt nach Marke. Es kann sich ohne neue App-Version ändern; die Voreinstellung steht im öffentlichen Repository, und diese Datenschutzerklärung nennt das Modell, das im Einsatz ist.
- Kein Trainingsmaterial, und nicht aufbewahrt. Vercel erklärt, dass das Gateway selbst Prompts und Antworten weder aufbewahrt noch damit trainiert. Für die Anbieter dahinter weist jede Runde das Gateway an, nur an Anbieter zu leiten, denen vertraglich untersagt ist, mit Prompts zu trainieren, und die an eine Vereinbarung ohne Datenaufbewahrung (Zero Data Retention) gebunden sind; auch bei ihnen wird das Transkript also nicht aufbewahrt. Das Gateway erzwingt beides bei jeder Anfrage, und beides schlägt sicher fehl (fail closed): Gibt es keinen passenden Anbieter, scheitert die Runde, statt auf einen Anbieter auszuweichen, der die Bedingungen nicht erfüllt. Geprüft am 15. September 2026 gegen das laufende Gateway: Alle acht Anbieter des aktuellen Modells erfüllten sie. Der Anbieter verarbeitet das Transkript trotzdem, um es zu beantworten.
Rechtsgrundlage: der Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und, weil das Transkript die oben beschriebenen besonderen Kategorien von Daten enthalten kann, deine ausdrückliche Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO). Vercel und der Modellanbieter sind unsere Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO). Das Gespräch mit emotely ist das Produkt: Es gibt keine Version davon, die deine Antworten nicht an ein Modell schickt, deshalb fragt die App vor der ersten Session und nicht danach.
Ganz deutlich gesagt: Die Fragen, die dir gestellt werden, und der Eintrag, der geschrieben wird, werden von einem KI-System erzeugt, nicht von einem Menschen. Niemand liest mit, und am anderen Ende einer Session sitzt kein Mensch.
Nutzungsanalyse und Absturzberichte
Wenn du es erlaubst, zählt die App, wie sie genutzt wird – Bildschirme, Antippen, Zeiten und Abstürze –, damit wir sehen, was funktioniert, und beheben können, was nicht funktioniert. Sie sendet nie, was du in dein Tagebuch schreibst, deinen Namen oder deine E-Mail-Adresse: Der Code, der berichtet, bekommt sie nie, und ein Test spielt eine ganze Session mit eingeschleustem Markierungstext durch, um zu belegen, dass nichts davon nach außen dringt. Absturzberichte behalten Typ, Code und Stack-Frames des Fehlers, verlieren aber seine Meldung, weil eine Meldung zitieren kann, woran sie gescheitert ist; durchgelassen werden nur Meldungen, deren Wortlaut wir selbst geschrieben haben, oder der Name eines Hosts. Es gibt keine Aufzeichnung deiner Nutzung (Session Replay) und keine Bildschirmaufnahme. Die Daten gehen an PostHog, auf Servern in der EU.
Ab und zu bittet die App in einer kurzen Umfrage um Feedback. Die Antwort ist freiwillig; wenn du antwortest, wird das, was du schreibst, an PostHog gesendet.
Die Datensätze sind an eine zufällige Gerätekennung gebunden, die die Analysebibliothek auf deinem Handy speichert, und sobald du dich anmeldest, an deine Kontokennung (eine zufällige ID, nicht deine Adresse); was vor deiner Anmeldung gezählt wurde, wird dann ebenfalls mit deinem Konto verknüpft. Damit sind sie pseudonym, nicht anonym.
Die App fragt beim ersten Start, mit „Nicht erlauben“ und „Erlauben“ gleich gewichtet. Bevor du „Erlauben“ antippst, wird nichts eingerichtet: Es gibt keine Kennung, und nichts wird gesendet. Du kannst es dir jederzeit unter Mehr → Datenschutzeinstellungen anders überlegen; ausschalten beendet ab dann jede Übermittlung. Abmelden setzt die Wahl und die Gerätekennung zurück, und du wirst erneut gefragt – die Wahl gehört einer Person, nicht einem Handy. Rechtsgrundlage: deine Einwilligung, sowohl in das Speichern und Auslesen der Kennung auf deinem Handy (§ 25 Abs. 1 TDDDG) als auch in die Verarbeitung der Datensätze (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Der Widerruf berührt nicht, was vorher gesendet wurde. Gespeichert höchstens so lange wie das Aufbewahrungsfenster von PostHog für das Projekt, danach gelöscht oder so weit zusammengefasst, dass sich nichts mehr auf eine Person zurückführen lässt.
Was auf deinem Handy bleibt
Manches speichert die App nur auf dem Handy, weil sie ohne es nicht funktioniert: deine Anmeldung, deine Wahl zur Nutzungsanalyse, wie weit du in den Schritten vor der Registrierung gekommen bist, den Namen, den du angegeben hast, bis dein Konto existiert, und die Anmeldemethode, die du zuletzt verwendet hast, damit der Anmeldebildschirm sie markieren kann. Die zuletzt verwendete Methode wird nirgendwohin gesendet; sie übersteht das Abmelden und wird gelöscht, wenn du das Konto löschst. Für das Speichern braucht es keine Einwilligung, weil jedes davon für den Dienst, den du nutzen möchtest, unbedingt erforderlich ist (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG).
Alles, was das Handy verlässt – zu unserem Server, zur Datenbank und zum Analyseanbieter –, läuft über eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung; unverschlüsselte Verbindungen baut die App überhaupt nicht auf.
Die Konten für die Store-Prüfung
Zwei feste Konten melden sich mit einem Passwort statt mit einem Code an, weil die Prüferinnen und Prüfer von Apple und Google kein Postfach haben, aus dem sie einen Code lesen könnten. Sie gehören zum Prüfverfahren, und nichts in der App kann ein solches Konto anlegen.
Wer sonst etwas davon sieht
- Supabase – die Datenbank und das Anmeldesystem, Frankfurt, Deutschland (EU). Speichert deine Adresse, dein Profil, deine Sessions, deine Einträge und deine Einwilligungsnachweise.
- Vercel – betreibt den emotely-Agenten in Frankfurt, Deutschland (EU), und das AI Gateway, durch das das Gespräch läuft. Speichert nichts aus deinem Tagebuch. Seine Firewall zählt außerdem Anfragen pro Internetadresse und lehnt am Session-Endpunkt mehr als dreißig pro Minute ab, damit ein öffentlicher Endpunkt nicht missbraucht wird; diese Prüfung nutzt die Adresse und sonst nichts, gestützt auf unser berechtigtes Interesse, den Dienst funktionsfähig zu halten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
- Der Modellanbieter – wer das aktuelle Modell über das Gateway bereitstellt, für die Zeit, die die Antwort braucht. Was dort zugesagt ist und was nicht, steht oben.
- PostHog – Nutzungsanalyse und Absturzberichte, wenn du sie erlaubst, Umfrageantworten, wenn du sie gibst, und der technische Datensatz des Agenten zu jeder Runde; Server in der EU. Nie dein Tagebuch, dein Name oder deine E-Mail-Adresse.
- Apple und Google – vertreiben die App und erheben, unabhängig von uns, eigene Download- und Absturzstatistiken nach ihren eigenen Datenschutzerklärungen. Meldest du dich mit einem von beiden an, bestätigt er, wer du bist, wie oben unter deiner E-Mail-Adresse beschrieben.
Nichts wird verkauft, nichts für Werbung weitergegeben, und es gibt in der App keine Werbenetzwerke, keine Tracker und keine Software-Development-Kits von Dritten außer den hier genannten.
Alle außer Apple und Google verarbeiten diese Daten nur auf unsere Weisung, als Auftragsverarbeiter nach einem Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO), der sie verpflichtet, die Daten nach demselben Standard zu schützen, der hier beschrieben ist, und ihnen verbietet, sie für eigene Zwecke zu nutzen. Apple und Google sind nicht unsere Auftragsverarbeiter: Was sie beim Vertrieb der App erheben, erheben sie als eigenständige Verantwortliche, nach ihren eigenen Richtlinien und außerhalb unseres Einflusses.
Dein Konto löschen
In der App: Mehr → Konto löschen, dann bestätigen. Ohne die App: die Löschseite, die dir einen Code schickt und das Konto löscht, sobald du ihn eingibst.
Auf beiden Wegen verlassen das Konto, dein Profil, jeder Eintrag, jede Session und die Einwilligungsnachweise die Live-Datenbank, sobald die Löschung durchgeführt ist. Es gibt keine Karenzzeit und kein Archiv, das du danach anfordern könntest. Drei Dinge überdauern sie:
- Analysedaten. Die oben beschriebenen pseudonymen Datensätze, wenn du sie erlaubt hast. Das Löschen des Kontos trennt die Verbindung zwischen ihren Kennungen und dir, aber die Zählungen bleiben. Sie enthalten keinen Tagebuchtext, keinen Namen und keine Adresse.
- Backups. Routinemäßige verschlüsselte Backups der gesamten Datenbank können noch eine Kopie enthalten, bis sie aus dem Aufbewahrungsfenster des Anbieters herausfallen. Sie werden nur genutzt, um die Datenbank nach einem Ausfall wiederherzustellen, nie, um ein gelöschtes Konto zurückzuholen.
- Die Warteliste, falls du dich eingetragen hast. Das ist eine eigene Liste hinter der Website, und das Löschen deines App-Kontos berührt sie nicht. Schreib an hello@getemotely.com, und du wirst auch von ihr entfernt.
Wenn etwas schiefgeht
Die Maßnahmen oben sollen eine Datenpanne verhindern, nicht versprechen, dass sie unmöglich ist. Werden personenbezogene Daten hier jemals offengelegt, gehen sie verloren oder gelangen sie an jemanden, der sie nicht haben sollte, wird die unten genannte Aufsichtsbehörde unverzüglich und innerhalb von 72 Stunden benachrichtigt, nachdem uns die Verletzung bekannt geworden ist (Art. 33 DSGVO). Birgt die Verletzung voraussichtlich ein hohes Risiko für dich – und bei Tagebucheinträgen wäre das so –, wirst du direkt benachrichtigt, in klarer und einfacher Sprache, ohne dass du danach fragen musst (Art. 34 DSGVO).
Deine Rechte
Du kannst Auskunft darüber verlangen, was über dich gespeichert ist, es berichtigen oder löschen lassen, seine Verarbeitung einschränken lassen, es in einem übertragbaren Format erhalten, einer Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen widersprechen und jede Einwilligung jederzeit widerrufen – was nicht berührt, was vorher geschah. Das Löschen des Kontos erledigt das meiste davon auf einmal; für alles andere schreib an hello@getemotely.com – die Adresse für jede Datenschutzfrage, beantwortet von Peter Trost persönlich. Du bekommst innerhalb eines Monats nach deiner Anfrage eine Antwort (Art. 12 Abs. 3 DSGVO); ist eine Anfrage wirklich kompliziert, sagen wir dir das innerhalb dieses Monats, und warum. Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Für uns zuständig ist der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg, Lautenschlagerstraße 20, 70173 Stuttgart, poststelle@lfdi.bwl.de.
Automatisierte Entscheidungen
emotely arbeitet automatisch: Es wählt die nächste Frage und schreibt die Zusammenfassung deines Eintrags, ohne dass jemand mitliest. Das ist die einzige automatisierte Verarbeitung hier. Über dich wird keine Entscheidung getroffen, die dir gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder dich in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt – nichts wird bewertet, in eine Rangfolge gebracht oder an jemanden weitergegeben, der etwas über dich entscheidet –, daher ist Art. 22 Abs. 1 DSGVO über automatisierte Entscheidungen im Einzelfall nicht anwendbar.
Kinder
emotely ist für Menschen ab 16 Jahren. Es ist nicht für Kinder gemacht oder an sie gerichtet: Es erhebt nichts für Werbung und zeigt keine Werbung. Ab 16 kannst du in Deutschland selbst in diese Verarbeitung einwilligen (Art. 8 DSGVO), und weil das Produkt auf deiner Einwilligung beruht, ist das das Mindestalter, von dem die App ausgeht. Wir prüfen das Alter nicht, und die Altersfreigaben in den Stores werden im Zuge der Veröffentlichung noch festgelegt; sobald sie feststehen, nennt dieser Abschnitt sie. Wenn du glaubst, dass ein Kind hier Einträge geschrieben hat, schreib an hello@getemotely.com, und das Konto wird gelöscht.
Kein medizinisches Angebot
emotely ist ein Werkzeug zum Tagebuchschreiben. Es ist keine Therapie, kein Medizinprodukt und kein Ersatz für professionelle Hilfe, und emotely stellt keine Diagnosen und behandelt nichts. Wenn du in einer Krise bist, wende dich bitte an eine Fachperson oder an deine örtliche Notrufnummer.
Die Website
getemotely.com und die Warteliste für den frühen Zugang fallen unter die Datenschutzerklärung der Website, einen eigenen Text über eigene Daten.
Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Änderungen werden hier mit neuem Datum oben veröffentlicht, und jede Fassung liegt im öffentlichen Repository, sodass nachvollziehbar bleibt, was sich wann geändert hat. Alles, was wesentlich verändert, was mit deinem Tagebuch geschieht, erfährst du in der App oder per E-Mail, bevor es wirksam wird. emotely ist Open Source unter der MIT-Lizenz: Du musst uns nichts davon einfach glauben – lies den Code.